Wie Fundbasar entstanden ist

Ein Leben endet. Seine Geschichten müssen es nicht.

Ich bin Alex, Entrümpler aus Oberfranken. Haushaltsauflösungen mache ich schon seit 2004. Nach einigen Jahren im Ausland habe ich mit BesenWerk wieder angefangen, weil mir diese Arbeit einfach Spaß macht. Ich bin schon immer Flohmarktgänger, Plattensammler und habe ein Herz für Antiquitäten.

Was mich an meinem Beruf berührt: Man weiß nie, wo man hinkommt. Manchmal ist jemand gestorben, manchmal muss eine ältere Dame ins Pflegeheim, manchmal ist es eine Messie-Wohnung. Hinter jeder Tür steckt eine Geschichte, und ich versuche, ihr mit Respekt zu begegnen. Trotzdem tut es mir jedes Mal weh, ein ganzes Leben in ein, zwei, drei Tagen komplett auszulöschen.

Zu schade zum Wegwerfen, zu teuer zum Aufheben

Bei meiner letzten Wohnungsauflösung habe ich ein Video für TikTok gedreht und danach das meiste weggeworfen. Ehrlich gesagt landen bei mir rund 99 Prozent der Sachen im Container.

Viele Entrümpler rutschen in die andere Richtung ab: Sie heben alles auf, weil „das bringt ja noch 5 Euro“. Aber jedes Teil nimmt man fünf- oder zehnmal in die Hand, bevor es vielleicht auf einem Flohmarkt verkauft wird. Dazu kommen Lagerkosten, Auf- und Abbauen, Transport. Am Ende zahlt man drauf. Bücher gebe ich, wo es geht, an Vereine oder soziale Einrichtungen wie das Regenbogenhaus in Bayreuth. Aber auch das kostet Zeit und Geld, und das möchte ich nicht auf meine Kunden abwälzen.

Das Verrückte: Hinterher melden sich immer wieder Leute. „Hey, ich hätte den Teppich gebraucht.“ „Hast du das Service noch?“ Die Nachfrage ist da. Es fehlte nur der Weg, schnell zusammenzukommen.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft

Meine Frau sieht das mit ganz anderen Augen: „Die Sachen könnten wir alle auf die Philippinen bringen, die reißen sie dir aus den Händen.“ Hier in Deutschland muss es dagegen oft neu sein.

Meine Eltern essen jeden Tag von einem Rosenthal-Service aus einer Wohnungsauflösung, nicht als Deko im Schrank, sondern im Alltag. Denn dafür wurden diese Dinge gemacht. Für mich war klar: Es muss sich etwas ändern.

Drei Dinge, die zusammengehören

Kleinanzeigen und eBay machen vieles richtig, sonst wären sie nicht da, wo sie sind. Aber dort steht ein Sofa neben einem Auto, einer Wohnung und einer Dienstleistung. Für unsere Branche ist das unübersichtlich. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem das zusammenkommt, was ich jeden Tag erlebe:

  1. Funde, die weiterleben. Gute Stücke aus Haushaltsauflösungen finden neue Besitzer. Ein kurzes Video aufnehmen, die KI schreibt das Inserat, und nach zwei Minuten ist es online.
  2. Entrümpler, die man findet. Erben und Angehörige finden schnell einen seriösen Betrieb in ihrer Nähe, und Entrümpler finden neue Aufträge. Zum Verzeichnis
  3. Flohmärkte in ganz Deutschland. Alle Termine an einem Ort. Zu den Flohmärkten

Der Online-Flohmarkt für Frühaufsteher

Jeder Sammler kennt das: Wer auf dem Flohmarkt nicht um sechs Uhr früh beim Aufbauen dabei ist, für den sind die besten Stücke weg. Auf Fundbasar bist du immer als Erster vor Ort. Viele Entrümpler zeigen ihre Auflösungen auf TikTok, und bisher stand darunter nur „Ist das noch zu haben?“. Jetzt landen die Stücke auf Fundbasar. Dort kannst du sofort kaufen, einen Preis vorschlagen oder bei der Auktion ab 1 € mitbieten.

Jeder hat mal klein angefangen

Eine neue Plattform aufzubauen ist nicht leicht. Man braucht Angebote, Käufer und vor allem Menschen, die mitziehen. Deshalb bekommen die ersten 25 Entrümpler und Haushaltsauflöser den Gründerstatus, mit dem Profi-Paket komplett kostenlos. Jeder hat mal klein angefangen, und das wissen wir Entrümpler am besten. Wer sieht, wohin die Reise gehen kann, ist jetzt von Anfang an dabei.

Dinge haben einen Wert und eine Geschichte. Nur weil ein Mensch nicht mehr da ist, muss nicht auch alles verschwinden, was ihm gehört hat.

Alex, Gründer von Fundbasar

Gründerplatz sichernFunde entdecken

Weiterlesen: Ein Tag als Entrümpler – so läuft eine Haushaltsauflösung ab