Und wo Fundbasar ins Spiel kommt

Ein Tag als Entrümpler

Was viele nicht sehen: Hinter jeder Haushaltsauflösung steckt eine Menge Arbeit. Ich nehme dich mit durch einen ganz normalen Auftrag, von der ersten Nachricht bis zur besenreinen Übergabe.

Wie die Aufträge zu mir kommen

Die meisten Anfragen kommen über meine Webseite, Google, TikTok, Kleinanzeigen oder 11880. Dazu kommen Partner, mit denen ich eng zusammenarbeite: Immobilienmakler, Bestattungsunternehmen sowie Pflege- und Seniorenheime. Sie haben Infomappen von mir für den Fall, dass jemand Hilfe braucht.

Der erste Kontakt läuft per Telefon oder direkt über WhatsApp. Da lote ich aus, worum es geht: Was ist zu erledigen, wie sind die Umstände, wie schnell muss es gehen?

Die Besichtigung

Danach komme ich zur kostenlosen Besichtigung und mache mir vor Ort ein Bild. Wenn wir uns einig sind, plane ich meistens zwei bis drei Tage, je nachdem, wie groß die Wohnung oder das Haus ist. Mit dem Vertrag und der Schlüsselübergabe geht der Inhalt der Wohnung in den Besitz meiner Firma über. Deshalb kann ich die Sachen auch verkaufen.

Tag 1: Ich gehe allein rein

Am ersten Tag gehe ich bewusst allein in die Wohnung. Ich will mir in Ruhe einen kompletten Überblick verschaffen. Dabei sortiere ich die Fundstücke aus, mache Videos und stelle sie direkt auf Fundbasar ein. Kurzes Video, die KI schreibt den Text, ich passe noch ein paar Dinge an, und das Inserat ist online.

Beim Preis gehe ich nicht nach Liste, sondern nach Erfahrung und nach einer Frage: Geht das schnell weg? Am liebsten morgen, spätestens in zwei Wochen. Wenn jemand die Anbauwand, das Regal oder die Couch in den nächsten zwei Tagen abholt, müssen meine Leute und ich sie nicht abbauen, runtertragen und entsorgen. Das spart Kosten, und jemand freut sich über ein gutes Stück.

Dabei ist mir egal, ob es eine Keramikfigur für 5 Euro ist, ein Konvolut Modeschmuck oder ein Bild. Wenn ich denke, dass es jemandem gefällt und jemand bereit ist, dafür Geld zu zahlen, kommt es online.

Meine 3-Wochen-Regel

  1. Woche 1: Festpreis.
  2. Nach einer Woche nicht verkauft? Der Preis geht runter.
  3. Nach zwei Wochen immer noch da? Dann startet die Auktion ab 1 €. Spätestens dann geht es fast immer weg, weil ich vorher schon gut auswähle und keinen Kram sammle.

So ist nach spätestens drei Wochen alles raus: beim neuen Besitzer, gespendet oder, wenn es gar nicht anders geht, entsorgt. Fundbasar erinnert übrigens jeden Verkäufer automatisch genau in diesem Rhythmus: nach 7 Tagen mit „Preis senken?“ und nach 14 Tagen mit „1-€-Auktion starten?“. Die Plattform kommt eben aus der Praxis.

Abholung: direkt aus der Wohnung

Solange wir in der Wohnung arbeiten, holst du dein Stück direkt dort ab. Den Termin machen wir kurz im Chat oder per WhatsApp aus. Ein paar kleine Tipps, damit alle Spaß haben:

Mein Lieblingsfund

Bei einer Auflösung hing ein schweres, graues Wandbild, über vier Kilo. Niemand wollte es haben, und die Rückseite sah aus wie Bleigießen an Silvester. Ich dachte mir: Selbst vier Kilo Blei bringen noch fünf Euro. Also habe ich es mitgenommen. Am Ende stellte sich heraus, dass es komplett aus Silber war. Seitdem schaue ich mir jedes Stück zweimal an. Und genau deshalb gehört es auf Fundbasar und nicht in den Container.

Warum Entrümpeln seinen Preis hat

Sortieren, Fotografieren, Einstellen, Termine machen, Abbauen, Tragen, Entsorgen, Spenden: Das alles steckt in einer Haushaltsauflösung. Das sieht man von außen nicht, aber es ist der Grund, warum gute Arbeit auch etwas kostet. Fundbasar hilft uns Entrümplern, dass weniger im Container landet und mehr weiterlebt.

Alex, Gründer von Fundbasar und Inhaber von BesenWerk

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