Was kostet eine Haushaltsauflösung?
Die häufigste Frage, die ich höre, ist: „Was kostet das?“ Und gleich danach: „Geht das nicht billiger?“ Ich bin Alex, Entrümpler aus Oberfranken. Hier erkläre ich offen, mit welchen Preisen du rechnen kannst und warum.
Richtwerte
Für eine normale, voll eingerichtete Wohnung, bei der alles rausmuss:
| Objekt | Richtwert |
|---|---|
| 2-Zimmer-Wohnung | ca. 1.500 € |
| 4-Zimmer-Wohnung | ca. 2.700 € |
| Ganzes Haus | ab ca. 4.000 € |
Das sind Richtwerte aus meiner Praxis in Oberfranken und der Oberpfalz, ohne Anrechnung von verwertbaren Sachen. In Großstädten liegen die Preise oft höher. Eine Wohnung ist meistens in zwei bis drei Tagen erledigt. Den genauen Preis kann dir jeder seriöse Entrümpler erst nach einer Besichtigung nennen. Bei mir ist die kostenlos.
Was den Preis nach oben treibt
- Stockwerke ohne Aufzug. Jeder Schrank, jede Kiste muss die Treppe runter. Das kostet Kraft und Zeit.
- Die Menge. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die komplette Wohnung rausmuss. Je voller, desto mehr Arbeit und Entsorgungskosten.
Wird der Wert von Möbeln angerechnet?
Das ist der Punkt, den viele falsch einschätzen. Angerechnet werden kann nur, was sich wirklich schnell zu Geld machen lässt: eine gute, neuere Küche, ein guter Fernseher, ein Computer.
Die schöne Anbauwand gehört leider meistens nicht dazu. Vielleicht bringt sie irgendwann 100 oder 200 Euro. Aber dafür muss sie abgebaut, transportiert, gelagert, wieder aufgebaut, fotografiert und inseriert werden. Dann kommen Gespräche mit Interessenten und die Abholung. Am Ende kostet das mehr, als sie bringt. Deshalb ist dafür in der Regel nichts anzurechnen.
Dazu kommt: Meistens war vor uns schon jemand aus der Familie da und hat die wertvollsten Stücke mitgenommen. Was bleibt, muss einfach raus. Trotzdem versuche ich bei jedem Auftrag, so viel wie möglich zu retten, was zu gut für den Container ist. Genau dafür gibt es Fundbasar.
Die zwei Sätze, die ich am häufigsten höre
„Das muss doch viel billiger gehen.“
Ja, wenn man es selbst macht. Ehrlich. Als Firma tragen wir Kosten, die du privat nicht hast: Löhne für die Mitarbeiter, Transporter und Sprit, Entsorgungsgebühren, Betriebshaftpflicht und Steuern. Das steckt alles im Preis.
„Das ist doch noch gut, das bringt bestimmt noch 100 Euro.“
Kann gut sein! Dann mein Tipp: Verkauf es, bevor wir anfangen. Was schon weg ist, müssen wir nicht abbauen und entsorgen. Das geht übrigens ganz einfach auf Fundbasar: Foto oder Video machen, die KI schreibt die Anzeige, der Käufer holt ab.
Was wir für dich sichern
Persönliches gehört nicht in den Container. Finden wir bei der Auflösung Ausweise, Urkunden, wichtige Dokumente, Bargeld oder Sparbücher, legen wir alles beiseite und übergeben es dir am Ende. Was du vorher selbst aufheben oder entsorgen willst, entscheidest natürlich du.
Alex, Gründer von Fundbasar und Inhaber von BesenWerk
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